Hanna Winter: Opfertod
Originaltitel: – | Übersetzung: -
Reihe: Lena Peters-Reihe (Teil 1)
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein (2012)
Ausführung: Taschenbuch, 318 Seiten
ISBN: 978-3548283661
Originaltitel: – | Übersetzung: -
Reihe: Lena Peters-Reihe (Teil 1)
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein (2012)
Ausführung: Taschenbuch, 318 Seiten
ISBN: 978-3548283661
Zur Autorin:
Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren und arbeitete nach dem Publizistikstudium als Redakteurin. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Opfertod ist nach Die Spur der Kinder und Stirb ihr dritter Thriller.
Zum Inhalt:
Ein brutaler Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Nachdem er bereits zwölf Frauen brutal verstümmelt und ermordet hat, wird die junge Kriminalpsychologin Lena Peters zu dem Fall hinzugezogen. Das Ermittlerteam tappt bisher im Dunkeln und es scheint kein Vorankommen zu geben, weshalb die neue Profilerin gerade recht kommt. Doch bereits zwei Tage später ist Lena ihre neuen Job wieder los, da sie von ihrem Chef Volker Drescher beim Durchwühlen seines Schreibtisches erwischt wurde. Lena denkt jedoch nicht daran, ihre Arbeit an dem Fall zu beenden, schließlich ist eines der Opfer eine Schulfreunden von ihr. Gemeinsam mit dem Ex-Polizisten Wulf Belling begibt sie sich auf eigene Faust auf die Spur des Täters.
Ein brutaler Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Nachdem er bereits zwölf Frauen brutal verstümmelt und ermordet hat, wird die junge Kriminalpsychologin Lena Peters zu dem Fall hinzugezogen. Das Ermittlerteam tappt bisher im Dunkeln und es scheint kein Vorankommen zu geben, weshalb die neue Profilerin gerade recht kommt. Doch bereits zwei Tage später ist Lena ihre neuen Job wieder los, da sie von ihrem Chef Volker Drescher beim Durchwühlen seines Schreibtisches erwischt wurde. Lena denkt jedoch nicht daran, ihre Arbeit an dem Fall zu beenden, schließlich ist eines der Opfer eine Schulfreunden von ihr. Gemeinsam mit dem Ex-Polizisten Wulf Belling begibt sie sich auf eigene Faust auf die Spur des Täters.
Auf den ersten Blick:
Ich muss sagen, dass ich das Cover ziemlich gruselig finde und irgendwie ist mir auch der Zusammenhang zum Buch nicht so ganz klar geworden. Zudem ist der Klappentext wirklich sehr irritierend, da er meiner Meinung nach den Inhalt des Buchs nicht wirklich trifft.
Ich muss sagen, dass ich das Cover ziemlich gruselig finde und irgendwie ist mir auch der Zusammenhang zum Buch nicht so ganz klar geworden. Zudem ist der Klappentext wirklich sehr irritierend, da er meiner Meinung nach den Inhalt des Buchs nicht wirklich trifft.
Der erste Satz:
Der Regen lief ihr über das Gesicht, ihre federnden, schnellen Schritte knatschten auf dem nassen Asphalt und ihr verschwitztes T-Shirt klebte an ihrem Rücken wie eine zweite Haut.
Der Regen lief ihr über das Gesicht, ihre federnden, schnellen Schritte knatschten auf dem nassen Asphalt und ihr verschwitztes T-Shirt klebte an ihrem Rücken wie eine zweite Haut.
Meine Meinung:
Nachdem ich die Leseprobe zu Hannas Winters neustem Thriller gelesen hatte, war ich sofort begeistert von ihrem lockeren und angenehmen Schreibstil. Bereits auf den ersten Seiten ihres Thrillers wirft sie jede Menge Fragen auf, die den Leser neugierig auf das Folgende machen. So erweckte die Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, sofort einen positiven Eindruck bei mir.
Der lockere und angenehme Schreibstil bleibt während des gesamten Buchs erhalten und Winter entwickelt mit Lena Peters eine durchaus sympathische Protagonisten, welche eine ziemlich aufwühlende Vergangenheit hat. Diese Ereignisse, welche sie auch heute noch verfolgen, werden nach und nach enthüllt, so dass man relativ viel über Lenas Privatleben erfährt und sie als eine etwas eigenbrödlerische, teils neurotische junge Frau kennenlernt. Mir persönlich waren die Schilderungen über Lena jedoch teils schon etwas zu viel, da sie meines Erachtens zu sehr vom eigentlich Fall abgelenkt haben.
Die übrigen Figuren bleiben im Vergleich zu Lena dann ziemlich flach, so dass man leider kaum etwas über deren Vergangenheit oder Beweggründe erfährt.
Den Fall selbst fand ich spannend, auch wenn er mich leider an einigen Stellen etwas zu sehr an andere Thriller, wie etwas Cupido von Jilliane Hofmann, erinnert hat. Trotzdem weiß Winter hier durchaus zu überzeugen und zeichnet einen gestörten, sadistischen Täter, über den man in den Kapiteln aus seiner Perspektive etwas mehr erfährt. Die Auflösung des Fall empfand ich allerdings als etwas zu abrupt und ich hätte mir vor allem gewünscht, dass an dieser Stelle noch etwas mehr auf die Beweggründe des Mörders eingegangen worden wäre, denn über diese erfährt man leider nicht viel.
Generell behandelt Winter viele Aspekte nur an der Oberfläche und führt sie nicht wirklich aus. Es gibt einfach viel zu viel Handlung für die wenigen Seiten, weshalb dem Buch ein paar Seiten mehr sehr gut getan hätten. Allerdings stellt Opfertod den Auftakt zu einer Reihe um die Profilerin Lena Peters dar, weshalb es durchaus möglich ist, das einige Aspekte, die für den aktuellen Fall unwichtig waren, in späteren Bänden wieder aufgegriffen werden. Auf diese Fortsetzung deutet auch der Cliffhänger am Ende des Buches hin, welcher definitiv neugierig auf mehr macht.
Nachdem ich die Leseprobe zu Hannas Winters neustem Thriller gelesen hatte, war ich sofort begeistert von ihrem lockeren und angenehmen Schreibstil. Bereits auf den ersten Seiten ihres Thrillers wirft sie jede Menge Fragen auf, die den Leser neugierig auf das Folgende machen. So erweckte die Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, sofort einen positiven Eindruck bei mir.
Der lockere und angenehme Schreibstil bleibt während des gesamten Buchs erhalten und Winter entwickelt mit Lena Peters eine durchaus sympathische Protagonisten, welche eine ziemlich aufwühlende Vergangenheit hat. Diese Ereignisse, welche sie auch heute noch verfolgen, werden nach und nach enthüllt, so dass man relativ viel über Lenas Privatleben erfährt und sie als eine etwas eigenbrödlerische, teils neurotische junge Frau kennenlernt. Mir persönlich waren die Schilderungen über Lena jedoch teils schon etwas zu viel, da sie meines Erachtens zu sehr vom eigentlich Fall abgelenkt haben.
Die übrigen Figuren bleiben im Vergleich zu Lena dann ziemlich flach, so dass man leider kaum etwas über deren Vergangenheit oder Beweggründe erfährt.
Den Fall selbst fand ich spannend, auch wenn er mich leider an einigen Stellen etwas zu sehr an andere Thriller, wie etwas Cupido von Jilliane Hofmann, erinnert hat. Trotzdem weiß Winter hier durchaus zu überzeugen und zeichnet einen gestörten, sadistischen Täter, über den man in den Kapiteln aus seiner Perspektive etwas mehr erfährt. Die Auflösung des Fall empfand ich allerdings als etwas zu abrupt und ich hätte mir vor allem gewünscht, dass an dieser Stelle noch etwas mehr auf die Beweggründe des Mörders eingegangen worden wäre, denn über diese erfährt man leider nicht viel.
Generell behandelt Winter viele Aspekte nur an der Oberfläche und führt sie nicht wirklich aus. Es gibt einfach viel zu viel Handlung für die wenigen Seiten, weshalb dem Buch ein paar Seiten mehr sehr gut getan hätten. Allerdings stellt Opfertod den Auftakt zu einer Reihe um die Profilerin Lena Peters dar, weshalb es durchaus möglich ist, das einige Aspekte, die für den aktuellen Fall unwichtig waren, in späteren Bänden wieder aufgegriffen werden. Auf diese Fortsetzung deutet auch der Cliffhänger am Ende des Buches hin, welcher definitiv neugierig auf mehr macht.
Fazit:
Hanna Winters Opfertod ist ein durchaus guter Thriller, der von einem interessanten Fall handelt und eine sympathische Hauptfigur zeichnet. Allerdings verschenkt die Autorin einiges an Potential, da sie viele Aspekte nur an der Oberfläche behandelt und nicht wirklich in die Tiefe geht. Gerade die Auflösung des Falls geschieht so etwas zu abrupt und lässt einen als Leser etwas unbefriedigt zurück. Trotzdem hat mich die Protagonistin Lena Peters überzeugt, weshalb ich Folgebände auf jeden Fall lesen würde. Alles in allem also ein netter, spannender Thriller, der aber definitiv kein Must-Read darstellt.
Hanna Winters Opfertod ist ein durchaus guter Thriller, der von einem interessanten Fall handelt und eine sympathische Hauptfigur zeichnet. Allerdings verschenkt die Autorin einiges an Potential, da sie viele Aspekte nur an der Oberfläche behandelt und nicht wirklich in die Tiefe geht. Gerade die Auflösung des Falls geschieht so etwas zu abrupt und lässt einen als Leser etwas unbefriedigt zurück. Trotzdem hat mich die Protagonistin Lena Peters überzeugt, weshalb ich Folgebände auf jeden Fall lesen würde. Alles in allem also ein netter, spannender Thriller, der aber definitiv kein Must-Read darstellt.
Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanke ich mich ganz herzlich bei: Vorablesen und dem Ullstein-Verlag
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